Rückforderung Ihrer gezahlten
Vorfälligkeitsentschädigung zzgl. Zinsen

Wenn Sie wegen der vorzeitigen Ablösung Ihres Kreditvertrages eine Vorfälligkeitsentschädigung gezahlt haben besteht gegebenenfalls die Möglichkeit, diese nebst Zinsen von Ihrer Bank zurückzubekommen. Dies gilt selbst dann, wenn Sie die Entschädigung schon vor Jahren gezahlt haben, da die dreijährige Regelverjährungsfrist hier nicht greift. Auch eine Kündigung des Kreditvertrages durch den Darlehensnehmer oder eine einvernehmliche Vertragsauflösung stehen Ihrem Anspruch grundsätzlich nicht entgegen.
Im Falle einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung haben Sie ggf. die Chance, Ihren Kreditvertrag auch nach Zahlung der Vorfälligkeitsentschädigung noch wirksam zu widerrufen. Damit ist der Kreditvertrag rückabzuwickeln. Das heißt, die Bank hat lediglich einen Anspruch auf die (von Ihnen bereits geleistete) Darlehensrückzahlung nebst Zinsen, jedoch nicht auf die Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung. Diese muss sie verzinst zurückzahlen.

So funktioniert’s

Wir prüfen Ihren Kreditvertrag kostenfrei und unverbindlich auf die Möglichkeit zum Widerruf. Enthält Ihr Kreditvertrag eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung besteht die Möglichkeit, dass wir in Ihrem Interesse tätig werden.
In diesem Fall erklären wir für Sie den Widerruf Ihres Kreditvertrages, sofern dies nicht ausgeschlossen ist, und setzen den sich daraus ergebenden Anspruch auf Erstattung der Vorfälligkeitsentschädigung nebst Zinsen für Sie durch – falls erforderlich gerichtlich.


Ihr Vorteil

Es besteht die Möglichkeit, dass unsere gesamte Tätigkeit durch die Einbindung eines Prozessfinanzierers für Sie ohne Kostenrisiko erfolgt. Weder für die außergerichtliche noch für die gerichtliche Vertretung entstehen Ihnen in diesem Fall Kosten. Sie zahlen an den Prozessfinanzierer nur dann eine Vergütung, wenn wir erfolgreich für Sie tätig waren. Selbst im Falle einer Prozessniederlage drohen Ihnen bei der Prozessfinanzierung durch einen Dritten keine Kosten: Sie werden dann durch einen mit Finanzwacht kooperierenden externen Prozessfinanzierer von den Gerichtskosten und den unseren sowie den gegnerischen Anwaltskosten freigestellt.

Die Einschaltung eines Prozessfinanzierers dient dem Zweck, den Empfänger einer Rechtsdienstleistung unter Wahrung des anwaltlichen Standesrechts, der §§ 4 und 4a RVG sowie des § 49b BORA, vollumfänglich von einem Kostenrisiko zu befreien. Dem Empfänger der Rechtsdienstleistung ist bewusst, dass die Risikoübernahme bei einem Erfolg in der Sache mit einer individualvertraglich und fallspezifisch festgelegten Quote zu vergüten ist. Es wird klargestellt, dass der Erbringer der Rechtsdienstleistung, wir, im Fall einer gerichtlichen Auseinandersetzung stets die nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz vorgesehene Vergütung erhält. Es wird außerdem klargestellt, dass der Empfänger der Rechtsdienstleistung, Sie, von allen Kosten der Rechtsverfolgung durch den Prozessfinanzierer freigestellt wird.